Trainingsprogramm zu formalen Techniken linguistischer Analyse

Schreibprinzipien im Deutschen

1.    Phonographische Schreibung

Jedes Phonem wird durch sein entsprechendes Basisgraphem verschriftlicht.

Bsp.

 

2.    Silbische Schreibung

  • Dehnungs-h

Bsp.:   

  • Vokalverdoppelung (Vokalgemination)

Bsp.:    Beet, Waage, doof

  • <h> zur Markierung der Silbengrenze zwischen zwei vokalischen Silbenkernen

Bsp.     Ruhe[Ru:ə][ne:ən]

  • Silbengelenke als Doppelkonsonanten

Bsp.:    Bett(en), Mitte [mɪtə], Puppe [pʊpə]

  • Silbengelenke als Digraph/Trigraph

Bsp.:    Zucker, Katze, Woche, Tasche, singen

 

3.    Morphologische Schreibung, Wortstammprinzip:Rad [ra:t]

/ɔi/      aber: Heu

/ɛ/    aber: Held

 

4.   

Schreibsilben sollten nicht zu lang und nicht zu kurz sein.

Bsp.     Sprung statt *Schprung, aber: Schnecke 

See statt *Se

 

5.    Homonymieprinzip/visuelle UnterscheidbarkeitSeiten, Saiten

            Stil, Stiel, er stiehlt

            das, dass

 

6.    Etymologisches Prinzipwann statt *wan (mhd.: wenne/wanne); und statt *unt (mhd.: unde)

Theater statt *Teater (griech.: theatron)

 

Finden Sie Paare!

schönvisuelle Unterscheidbarkeit

wehrenSilbengelenk Trigraph

fliehenEtymologisches Prinzip

Mappe<h> zwischen zwei vokalischen Silbenkernen

BecherSilbengelenk Digraph

Tascheoptisch-ästhetischer Längenausgleich

Pfadphonografische Schreibung

SprungDoppelkonsonant

Häute – heuteDehnungs-h

Vasemorphologisches Prinzip

Fenster
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Bohrer
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Hehlerei
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flehen
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jobben
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Tonne
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wetten
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Katze
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nger
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Lasche
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Glas
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Drohung
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Masche
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klug
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Bräute
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Klee
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Straße
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man - Mann
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malen - mahlen
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Latte Macchiato
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Poet
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Graphematik-Test

Welche Schreibprinzipien liegen der Verschriftung der Wörter Moos und schön zugrunde?
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Welche Schreibprinzipien liegen der Verschriftung der Wörter Klasse und Häute zugrunde?
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Welche Schreibprinzipien liegen der Verschriftung der Wörter klug und grau zugrunde?
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Welches Schreibprinzip liegt der Verschriftung der Wörter Fehler, Strahl, Reh, mahlen zugrunde?
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Welches Schreibprinzip liegt der Verschriftung der Wörter und, denn, wann zugrunde?
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Welches Schreibprinzip liegt der Verschriftung der Wörter Vase, Balkon zugrunde?
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Welches Schreibprinzip liegt der Verschriftung der Wörter malen, Mensch zugrunde?
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Welches Schreibprinzip liegt der Verschriftung der Wörter sehen, Reiher zugrunde?
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Nennen Sie mindestens 5 Basisgrapheme!
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Wie werden Silbengelenke kodiert?
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Wo ist der Unterschied zwischen <ss> und <ß> in der Schreibung?
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Wie werden die nativen Diphthonge graphematisch repräsentiert?
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Nach den Regeln der Neuen Rechtschreibung werden die Wörter Jobb, Tipp und Stopp mit Doppelkonsonant geschrieben. Welche Schreibprinzipien kommen hier zur Anwendung?
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Nennen Sie die wichtigsten Merkmale der silbischen Schreibung!
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Welche Trigraphen kennen Sie! Geben Sie jeweils ein Beispiel an!
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Welche Schreibprinzipien liegen der Verschriftung der Wörter brav und Schaf zugrunde?
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